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Arbeitsgruppe Mösch-Zanetti

 

Übergangsmetalle spielen eine zentrale Rolle in vielen biologischen und technischen Prozessen. Die Koordinationschemie steht damit im Zentrum moderner anorganischer Chemie. Durch die Herstellung geeigneter Koordinationsverbindungen können einerseits biologische Fragestellungen, wie z. B. welche Rolle Metalle in Metalloenzymen spielen, beantwortet werden, als auch technisch interessante Materialien wie Katalysatoren entwickelt werden.

 

In unserer Arbeitsgruppe stellen wir Metallkomplexe her, die das aktive Zentrum von verschiedenen Metalloenzymen nachbilden. Ein Schwerpunkt liegt in der Modellierung von molybdän- und wolframhaltigen Enzymen. Molybdän Enzyme katalysieren den Transfer eines Sauerstoffatoms (oxygen atom transfer OAT) von üblicherweise einem Wassermolekül auf ein Substrat. Das Wolfram Enzym Acetylen Hydratase (AH) katalysiert die Hydratisierung von Acetylen zu Acetaldehyd. Hierzu synthetisieren wir neuartige biomimetische Liganden sowie deren Metallkomplexe und untersuchen die Aktivität im Bezug auf das native Enzym.

Eine wichtige technische Anwendung einer OAT Reaktion stellt die Epoxidierung von Olefinen dar. Aus diesem Grund testen wir unsere Mo-, sowie verwandte Re-Komplexe, in verschiedenen Epoxidierungsreaktionen und können dadurch hochaktive Katalysatoren entwickeln.

Für unsere Grundlagenforschung verwenden wir eine Vielzahl an verschiedenen analytischen Techniken. Dazu gehören vor allem NMR- (1D, 2D, VT), in-situ IR- und UV-Vis-Spektroskopie, GC-MS, HPLC sowie Röntgenkristallographie. Zur Synthese von luftempfindlichen Verbindungen werden Schlenk-Technik und Gloveboxen verwendet.

Kontakt

Institut für Chemie/Bereich Anorganische Chemie
Schubertstraße 1/3 8010 Graz
Univ.- Prof. Dr. Nadia C. Mösch-Zanetti Telefon:+43 (0)316 380 - 5286
Fax:+43 (0)316 380 - 9835

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