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Nano Micro LAB

nµLab – Analytical Chemistry on the nano and micro scale

In unserer Arbeitsgruppe beschäftigen wir uns mit Nano- und Mikrostrukturen. Einerseits spüren wir sie als Kontaminanten in komplexen umwelt- und biologischen Proben auf, setzen sie aber auch andererseits gezielt ein, um analytische Verfahren zu verbessern. Unser Fokus liegt dabei auf der Atomspektroskopie und speziell auf der Element Massenspektrometrie. Besonders die induktiv gekoppeltes Plasma – Massenspektrometrie hat sich zu einer extrem facettenreichen Technik entwickelt, die es nicht nur erlaubt einzelne Nanopartikel zu zählen und charakterisieren, sondern auch eingesetzt werden kann, um die Elementverteilungen and -spezies zu untersuchen.  

Biomedizinischer Fokus: Biochemische Reaktionen laufen in kleinen nano- und mikroskalierten Räumen ab. Wir entwickeln neue Methoden, mit denen diese Räume und die darin ablaufenden biologischen und biochemischen Prozesse besser verstanden werden können. Unser Ziel ist es sowohl die Physiologie als auch diverse Pathologien besser zu beschreiben und neue Konzepte zu entwickeln, mit denen adverse Veränderungen frühzeitig erkannt und abgewendet werden können. Zum Beispiel untersuchen wir sowohl Element- als auch Proteinbiomarker in Tumor-assoziierten Mikrostrukturen, welche wichtige Aussagen in Bezug auf Krebs und möglichen Interventionen zulassen.
Darüber hinaus funktionalisieren wir Nanostrukturen mit dem Ziel sie in bioanalytische Techniken zu integrieren, um so die Leistungsfähigkeit aktueller Methoden zu steigern.

Umweltfokus: Nano- und Mikropartikel sind ubiquitär in der Umwelt zu finden. Zum größten Teil entstehen sie durch natürliche, aber zu einem geringeren Teil auch durch anthropogene Vorgänge. Während von manchen Nanostrukturen angenommen wird, dass sie eine fundamentale Rolle in der frühen Erdgeschichte und bei der Entwicklung des Lebens gespielt haben sollen, stellen andere Nanostrukturen eine Bedrohung für Gesundheit und Umwelt dar. Wir entwickeln neue Techniken, um Nano- und Mikrostrukturen in der Umwelt aufzuspüren, ihren Ursprung zu klären, und ihren ökologischen Einfluss zu erforschen. Meist suchen wir nach metall-basierten Nanomaterialien in urbanen Systemen mit signifikanten anthropogenen Einflüssen. Darüber hinaus interessieren wir uns aber auch für Mirko- und Nanoplastik und Methoden, diese „neuen“ Kontaminanten mittels Massenspektrometrie besser erfassen zu können.

Arbeitsgruppenleiter

Ass.-Prof. Dr.rer.nat.

David Clases

Institut für Chemie

Institut für Chemie

Telefon:+43 316 380 - 5318


Sekretariat

Elisabeth Jenewein-Fleischer (vormittags) Claudia Fritz (nachmittags)

Institut für Analytische Chemie
Universitätsplatz 1, 1. OG (Altbau)
8010 Graz

Telefon:+43 (0)316 380 - +43 316 380 - 5300

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