Arbeitsgruppe Prof. Dr. Nadia Mösch-Zanetti

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Übergangsmetalle spielen eine zentrale Rolle in vielen biologischen und technischen Prozessen. Die Koordinationschemie steht damit im Zentrum moderner anorganischer Chemie. Durch die Herstellung geeigneter Koordinationsverbindungen können einerseits biologische Fragestellungen, wie z. B. welche Rolle Metalle in Metalloenzymen spielen, beantwortet werden, als auch technisch interessante Materialien wie Katalysatoren entwickelt werden.

 

In unserer Arbeitsgruppe stellen wir Metallkomplexe her, die das aktive Zentrum von verschiedenen Metalloenzymen nachbilden. Ein Schwerpunkt liegt in der Modellierung von molybdän- und wolframhaltigen Enzymen, die den Transfer eines Sauerstoffatoms auf ein Substrat katalysieren. Hierzu synthetisieren wir neuartige biomimetische Liganden sowie deren Metallkomplexe und untersuchen die Aktivität in Sauerstoffatom-Übertragungsreaktionen (oxygen atom transfer OAT).

Eine wichtige technische Anwendung einer OAT Reaktion stellt die Epoxidierung von Olefinen dar. Aus diesem Grund testen wir unsere Mo-, sowie verwandte Re-Komplexe, in verschiedenen Epoxidierungsreaktionen und können dadurch hochaktive Katalysatoren entwickeln.

 

 

                

 

 

Für unsere Grundlagenforschung verwenden wir eine Vielzahl an verschiedenen analytischen Techniken. Dazu gehören vor allem NMR- (1D, 2D, VT), in-situ IR- und UV-Vis-Spektroskopie, GC-MS, HPLC sowie Röntgenkristallographie. Zur Synthese von luftempfindlichen Verbindungen werden Schlenk-Technik und Gloveboxen verwendet.

Außerdem verwenden wir verschiedene quantenchemische Methoden (DFT, QMMM), um unsere experimentellen Ergebnisse zu unterstützen oder auch tiefere mechanistische Einblicke zu erhalten.

 

 

 

 

Dynamisches Verhalten eines Re(V) Epoxidierungskatalysators in Lösung beobachtet mittels NMR Spektroskopie

 

 

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Kontakt

Institut für Chemie/Bereich Anorganische Chemie
Schubertstraße 1/38010 Graz

Univ.- Prof. Dr. Nadia C. Mösch-Zanetti
+43 (0)316 380 - 9835

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